Rückblick auf die Studienreise nach Griechenland, Mai 2018 Erstellt von Barbara Sporrer |

Vom 30. April bis 6. Mai 2018

Unser Programm: Athen mit Moderne, das Festland und der nördliche Peloponnes

Das antike Orakel von Delphi, Korinth, Olympia, Epidauros und Mykene

Byzantinische Kirchen und Archäologische Museen

Inselflair auf Aegina

In der ersten Maiwoche waren 24 Interessierte mit vhs-Leiterin Barbara Sporrer auf einer Rundreise durch Griechenland unterwegs. Der Bogen des Reiseprogramms spannte sich von den bekannten antiken Stätten mit archäologischen Museen bis hin zu modernen Kulturbauten in Athen und sollte einen breit gefächerten Einblick in das Land geben.

Moderne Kulturbauten auf dem Reiseprogramm waren in Athen das Niarchos-Kulturzentrum, ein Bau des italienischen Architekten Renzo Piano. Hier zog gerade die griechische Nationalbibliothek ein. Es war ein schönes Sonntagserlebnis zu sehen, wie die griechischen Familien im dazu gehörigen Park den bereits sommerlichen Sonntag genossen.

Mit dem neuen Benaki-Museum stand ein weiterer neuer Kulturbau in Athen auf dem Programm, in dem wir die interessante Ausstellung der griechischen Fotografin Eirini Vourloumis „In Waiting“ sahen, deren Fotografien den aktuellen Moment in der griechischen Gesellschaft zeigen, in der das Alte nicht mehr trägt und eine Zukunft noch offen ist.

Das neue Akropolis-Museum fand durch seine großen transparenten Fenster einen Bezug zur angrenzenden Akropolis und zeigte mit seinen Exponaten die Entwicklung der griechischen antiken Kunst.

Die Antike begleitete uns auf unserer Reise. Das traumhaft in die Landschaft eingebettete Delphi mit seinem Museum begeisterte gerade durch die Symbiose mit den Hügeln. Im antiken Olympia ließen wir uns sogar zu einem kleinen Wettlauf hinreißen und belebten damit das antike Stadion. In Mykene, dem antiken Reich des Agamemnon, erprobten wir die Akustik im Kuppelgrab durch ein gemeinsames Lied und erlebten den Mythos des Trojanischen Krieges in unserer Vorstellung beim Gang durchs berühmte Löwentor.

Die Insel Aegina faszinierte uns mit ihrer ruhigen Ausstrahlung und dem Blick vom Tempel der Göttin Aphaia auf dem Hügel weit über das Meer. Wir sahen Pistazienbäume, kosteten deren Früchte und erlebten im alten Dorf den ruhigen Zauber von kleinen orthodoxen Kirchen.

Die Byzantinische Kunst erlebten wir vor allem im Kloster Ossois Loukas mit seiner Mosaikkunst des 11. Jahrhunderts. An diesem Tag des 1. Mai erlebten wir auch den Brauch, Blumenkränze zu winden, die uns die nächsten Tage an den Türen der Städte und Dörfer begleiteten.

Die antike Heilkunst des Asklepios, die unnachahmliche Akustik des Theaters in Epidauros, der abendliche Blick über die Hügel bei Arachova in den Bergen, ein Spaziergang durch das autonome Viertel Exarchia in Athen – Puzzleteile einer Reise von der Antike in die Gegenwart des heutigen Griechenlands. Wir kehrten mit dem Wunsch zurück, in naher Zukunft auch die griechischen Inseln zu bereisen.

©Barbara Sporrer
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