Rückblick Studienreise Biennale Venedig 2019 Erstellt von Barbara Sporrer |

Die 58. Kunstbiennale von Venedig fand unter dem Motto "May You Live in Interesting Times" ("Mögest du in interessanten Zeiten leben") statt.

Mitte Oktober traten zwei Gruppen Kunst-Interessierter mit Barbara Sporrer ihre Reise nach Venedig zur 58. Kunst-Biennale an, die unter dem Motto „May You Live in Interesting Times“ stand. Ausgefüllte Tage erwarteten die Teilnehmenden, die mit der Führerin vor Ort, Dr. Susanne Kunst-Saponaro, die beiden Hauptspielstätten der Biennale besuchten, die Giardini und das Arsenale. Von Fotografie über Malerei, Installationen und Kunst im Öffentlichen Raum reichten die Ausdrucksformen der Künstler in den Länder-Pavillions und im Arsenale.

Dabei wurden Themen künstlerisch ausgedrückt und hinterfragt, die auch zu den vhs-Themen gehören: Klimawandel, gesellschaftliche Teilhabe an Wohlstand, Armut, Menschenwürde, Diversity, Gender-Fragen, gesellschaftliche Verantwortung. Ergänzt wurden die Biennale Ausstellungen durch den Besuch venezianischer Museen, die ihren Beitrag zu Themen der Biennale leisteten: Luc Thymans im Palazzo Grassi zum Beispiel. Eine Entdeckung war die Punta della Dogana, das Museum für zeitgenössische Kunst, das durch die Korrespondenz von Innen und Außen, von Kunst und Wasser und Licht in den alten hohen Räumen der ehemaligen Zollstation beeindruckte.

Neben der Biennale besuchten wir ausgewählte Gärten Venedigs, vom Klostergarten mit seinem theologischen Hintergrund des Gemüseanbaus, den Palazzo-Gärten, die direkt am Canal Grande gelegen einen Eindruck gaben vom adeligen venezianischen Leben aus den Zeiten der Serenissima bis heute. Giardini segreti, geheime Gärten erzählten auch vom venezianischen Leben und den Menschen, die sie heute bewohnen und gestalten: von Klosterschwestern über Franziskaner bis hin zu den adeligen Familien oder Hoteliers.

Alle Besichtigungen führten uns durch die verschiedenen Viertel Venedigs und wir bekamen einen Einblick in das Leben Venedigs. Die Blaue Stunde am Markusplatz zeigte, dass die Stadt bis heute nichts von ihrer Faszination verloren hat. Und so nutzten wir sogar die Freizeit zur Besichtigung weitere Biennale-Spielorte, die uns begeisterten. Lange ausgedehnte Kunst-Tage verlockten zu Gesprächen über Kunst, über die Biennale-Themen und über das, was Kunst sein kann, über das Leben in Venedig und seine Herausforderungen wie seinen Charme und auch über einen geeigneten Aperitif an stilvollen Orten.

Danke an alle rund 60 Teilnehmenden der zwei Gruppen für ihr Interesse und ihr Durchhaltevermögen in den jeweils fünf ausgefüllten Reisetagen!

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