Unsere Reihe „Smart Democracy“ – Digitalisierung und Gesellschaftspolitik

Was ist Smart Democracy?

Eine Reihe des Deutschen Volkshochschulverbandes

Alle Veranstaltungen der Reihe werden nach dem gleichen Prinzip geplant: An einer ausgewählten vhs halten ein bzw. zwei Referent*innen einen Impulsvortrag; anschließend folgt eine moderierte Diskussion unter Einbeziehung von Publikumsfragen. Die Veranstaltung wird via Livestream in andere Volkshochschulen übertragen. Über eine Online-Plattform können Teilnehmende Fragen zum Thema stellen und damit die Diskussion mit den Expertinnen und Experten beeinflussen.

Wir übertragen und diskutieren an der vhs Unterhaching folgende Veranstaltungen.

 

Worum geht es?

Wird die Arbeitslosigkeit durch die Digitalisierung ansteigen oder entstehen ausreichend neue Berufe, die diese Entwicklung ausgleichen? Wie verändert sich politische Beteiligung durch das Digitale? Welche Rolle spielen Falschnachrichten und Social Bots in deutschen Wahlkämpfen? Wie verändern sich Lernprozesse durch digitale Medien und wer profitiert und wer verliert am stärksten durch digitale Bildung? In der Veranstaltungsreihe „Smart Democracy“ gehen Fachleute diesen und anderen Fragen der gesellschaftspolitischen Dimension von Digitalisierung auf den Grund. Im Herbst 2018 geht die Reihe in die zweite Runde.

 

11002 "Was wird aus unseren Arbeitsplätzen? Auswirkungen der Digitalisierung auf die Arbeitswelt" Live-Übertragung aus Nürnberg mit Diskussion vor Ort an der vhs Unterhaching

Mi, 28. November 2018, 18 Uhr (vhs Nürnberg)

2013 sorgte eine Studie für Wirbel, die den Wegfall von über 40 Prozent der derzeitigen Berufe vorhersagt – viele befürchten einen enormen Anstieg der Arbeitslosigkeit durch die Digitalisierung. Alles halb so wild, argumentieren andere, denn es werden neue Berufe entstehen. Und nicht nur das: die Digitalisierung wird uns von monotonen Tätigkeiten befreien und den Weg ebnen für kreatives Arbeiten.

Im Gespräch mit der Soziologin und Biologin Britta Matthes versuchen wir diese Prognosen einzuordnen. Denn jede dieser Annahmen erfordert andere politische Gestaltung: Wird die soziale Absicherung weiter funktionieren oder brauchen wir ein Grundeinkommen? Passen unsere Arbeitszeitmodelle noch? Muss unser Begriff von Arbeit und Sinn neu definiert werden? Welche neuen Kompetenzen brauchen wir selber?

Sollten Sie die Veranstaltung von zuhause aus mit verfolgen wollen, schicken wir Ihnen einen entsprechenden Link, über den Sie sich einloggen und dabei sein können.

Referentin: Dr. Britta Matthes vom Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung. Leider kann Prof. Dr. Sabine Pfeiffer, Lehrstuhl für Soziologie an der Universität Erlangen-Nürnberg, nicht wie geplant mitwirken. Britta Matthes studierte Soziologie und Biologie an der Universität Leipzig und war Doktorandin und wissenschaftliche Mitarbeiterin im Forschungsbereich "Bildung, Arbeit und gesellschaftliche Entwicklung" am Max-Planck-Institut für Bildungsforschung in Berlin. Im Dezember 2002 promovierte sie im Fach Soziologie an der Freien Universität Berlin. Seit Oktober 2005 ist sie beim Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung tätig.

Moderation: Christine Bergmann, Bayerischer Rundfunk

Veranstaltungsmoderation an der vhs Unterhaching : Barbara Sporrer
vhs am Hofmarkweg 7, Räume 3 und 4
17.45 Uhr: Einführung ins Thema und die Technik
Ab 18 Uhr Live-Übertragung - 19.20 Uhr
Im Anschluss Diskussion des Themas vor Ort, Ende: 20 Uhr

Weitere Informationen zu den Referent/innen und Moderator/innen finden Sie auch unter www.smart-democracy.de

Gebührenfrei, Anmeldung erbeten

 

11003 "Zwischen digitaler Demenz und digitaler Intelligenz: Lernen wir besser digital?" Live-Übertragung aus Mannheim mit Diskussion vor Ort in Unterhaching

Mi, 5. Dezember 2018, 18 Uhr (Mannheimer Abendakademie und Volkshochschule)

Der Einsatz digitaler Medien in der Bildung ist nicht neu, trotzdem wird er immer noch heiß diskutiert: Auf der einen Seite stehen Befürchtungen, dass mit einer zunehmenden Digitalisierung des Lernens soziale Kompetenzen in den Hintergrund rücken, die Sprachentwicklung gestört wird und Aufmerksamkeitsstörungen bei Kindern und Jugendlichen entstehen. Auf der anderen Seite scheinen Studien zu belegen, dass Schülerinnen und Schüler motivierter sind und bessere Leistungen erzielen, wenn im Unterricht digitale Unterrichtsmedien eingesetzt werden.
Wie verändern sich Lernprozesse durch digitale Medien? Verbessern sich durch den Einsatz digitaler Lernmedien Lernergebnisse? Wo liegen die Gefahren? Wer profitiert und wer verliert am stärksten durch digitale Bildung?

Referent: Prof. Dr. Gerald Lembke, Studiengangleiter "Digitale Medien" an der Dualen Hochschule in Mannheim und Autor ("Die Lüge von der digitalen Bildung. Wie unsere Kinder das Lernen verlernen", "Im digitalen Hamsterrad")

Referentin: Wir freuen uns, dass wir Frau Prof. Schelhowe als zusätzliche Referentin für die Veranstaltung gewinnen konnten. Heidi Schelhowe, Dr.-Ing., ist Professorin für Digitale Medien in der Bildung in der Informatik an der Universität Bremen. Mit ihrer Forschungsgruppe entwickelt sie Hardware und Software für Bildungskontexte, gestaltet Lern­umgebungen aus pädagogisch-didaktischer Sicht und betreibt empirische Forschung im Bereich Bildung und Digitale Medien. Sie hatte die Federführung in der Expertenkommission des BMBF zu Medienbildung in der Digitalen Kultur.

Sollten Sie die Veranstaltung von zuhause aus mit verfolgen wollen, schicken wir Ihnen einen entsprechenden Link, über den Sie sich einloggen und dabei sein können.

Moderation in Mannheim: N.N.

Veranstaltungsmoderation an der vhs Unterhaching : Barbara Sporrer
vhs am Hofmarkweg 7, Räume 3 und 4
17.45 Uhr: Einführung ins Thema und die Technik
Ab 18 Uhr Live-Übertragung - 19.20 Uhr
Im Anschluss Diskussion des Themas vor Ort, Ende: 20 Uhr

Gebührenfrei, Anmeldung erbeten

Dr. Britta Matthes
Prof. Dr. Gerald Lembke ©Lembke
Prof. Heidi Schelhowe, Dr.-Ing. ©Jan Brockhaus
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