Wir feiern unser Jubiläum am Do, 21.11.2019: 30 Jahre KUBIZ, 50 Jahre vhs Unterhaching!

Wir feiern Bildung und Kultur: „Wie digital wollen wir leben ?”
Eine Feier mit Workshops, Ausblick in die Zukunft und Festakt
Datum: Donnerstag, 21.11.2019
Zeit: 18.00 – 20.00 Uhr Bürgerbeteiligung, ab 20.15 Uhr Festakt
Ort: KUBIZ Eintritt: frei

Die Volkshochschulen werden heuer bundesweit 100 Jahre alt, die vhs Unterhaching feiert ihren 50. und das KUBIZ seinen 30. Geburtstag. Seit 30 Jahren arbeitet die vhs im KUBIZ, das mit seinem interessanten und vielschichtigen Angebot für alle Generationen ebenso wie die vhs in der Erwachsenenbildung regen Zuspruch verzeichnet. Dabei ist eine schöne Kooperation von Volkshochschule und Kulturamt entstanden, denn Bildung und Kultur gehören zusammen. Dieses Zusammentreffen der Jubiläen von vhs und KUBIZ wollen wir gemeinsam mit Ihnen feiern!

Wir laden Sie ein, in Workshops mit prominenten Experten die Frage zu diskutieren, wie digital wir zukünftig leben wollen – in Unterhaching und auf der Welt. Seien Sie gespannt auf digitale Ausprobier-Stationen und das Expertenwissen zu Aspekten von Digitalisierung: Demokratie, Arbeit, Bildung und Pflege… Im Anschluss feiern wir in einem unterhaltsamen Festakt mit interessanten Gästen die Kooperation von Bildung und Kultur in Unterhaching. Seien Sie dabei!

Anmeldung unter 089 – 66 54 76 10 oder www.vhs-unterhaching.de

Moderation des Abends mit Alexander Thamm
Alexander Thamm ist international ausgerichteter Politikwissenschaftler, lebt und arbeitet als Moderator und Facilitator in München und Berlin.

Zu seinen Auftraggebern gehören Institutionen wie die Bundeszentrale für Politische Bildung, Engagement Global und Stiftungen als auch NGOs und Wirtschaftsunternehmen. Er ist Moderator der Reihe »Megatrends im Dialog« bei ARD Alpha, einer neuen Sendung die sich mit Fragestellungen wie Digitalisierung, Klimawandel und Arbeit 4.0 in der Industriegesellschaft auseinandersetzt.

Die Musiker
Evi Keglmaier und Johannes Öllinger
sind zwei Aktivposten der Münchner Musikszene:
Die Musikerin kennt man von ihrem Soloprojekt KEGLMAIER, der Hochzeitskapelle oder früher Zwirbeldirn, sie ist je nach Band an Bratsche oder Geige, der Tuba, ihrer Stimme oder auch mal singender Säge zu hören.
Johannes Öllinger ist ein ausgezeichneter klassischer Gitarrist mit vielen Instrumenten. Als Solist und in Ensembles beschäftigt er sich sehr gerne auch mit ganz neuen Kompositionen und hat mit seinen "Briefliedern" (der Vertonung von Briefen) ein vielbeachtetes Projekt gestartet.
Gemeinsam ist beiden einen Sinn für Minimalistisches - sie spielen überwiegend Eigenkompositionen und -vertonungen, Zartes und Gewaltiges, Hirn- und Herzverbranntes, böse und liebe Lieder. Bratsche, Gitarre und zwei Stimmen verweben sich zu einem vielschichtigen Klangteppich mit Groove.
Unser Jubiläum begleiten die beiden Musiker mit Schwung bei den Workshops, mit Einfühlungsvermögen im Festakt und zu unserer Freude nach dem Festakt bei den Gesprächen.

Unsere Experten-Gäste, mit denen Sie diskutieren können:

"Demokratie und Digitalisierung" mit Andreas Dohmen
Andreas Dohmen arbeitet seit 2013 als selbständiger Unternehmensberater, Coach und Dozent. Nach dem Studium von Kernphysik, Informatik (Künstliche Intelligenz) und Betriebswirtschaftslehre war er 25 Jahre als Manger bei großen IT-Unternehmen tätig (u.a. als Geschäftsführer bei Cisco Deutschland). Seit einigen Jahren hält er Vorträge und Vorlesungen zum Thema Digitalisierung in der Wirtschaft sowie in der Erwachsenenbildung. Auch an der vhs Unterhaching ist er gefragter Dozent. 2014 gründete Andreas Dohmen die "Stiftung Helden" (www.stiftung-helden.de), mit der er Kinder und Jugendliche bei ihrer Ausbildung unterstützt. Seit 2017 absolviert er ein Master-Studium im Fachbereich Ethik an der Hochschule für Philosophie in München. Er ist Autor des 2019 erschienenen Buches "Wie digital wollen wir leben?"

"Digitalisierung und Arbeit" mit Robert Misik
Robert Misik, 53, lebt in Wien als Publizist, Kurator, Ausstellungsmacher. Im Museum Arbeitswelt Steyr kuratierte er gemeinsam mit Harald Welzer die Dauerausstellung "Arbeit ist unsichtbar". Eben erschien im Suhrkamp-Verlag sein Buch "Die falschen Freunde der einfachen Leute."
Die Arbeitswelt der Zukunft wird radikale Automatisierungsprozesse erleben - und damit Produktivitätsfortschritte. Diese werden, wie schon in der Vergangenheit, den Wohlstand wachsen lassen und können die Menschen von mühseliger Arbeit befreien. Zugleich ist aber die Angst berechtigt, dass viele Menschen dabei unter die Räder kommen. Prekäre, unsichere Arbeitsplätze, die schlecht bezahlt sind für die einen - und gut bezahlte, High-Quality-Jobs für die anderen. Werden wir am Ende alle arbeitslos? Oder winkt ein Massenwohlstand, wie wir ihn bisher nicht kannten?

"Geriatronik" - Digitalisierung für Mobilität im Alter mit Dr.-Ing. Jan-Michael Schreiber,
Munich School of Robotics and Machine Intelligence (MSRM) an der TU München
"Mein Forschungsschwerpunkt ist die Geriatronik:
Ein Zusammenspiel von Robotik, Mechatronik und Informationstechnologie, Maschinenintelligenz und 3D-Technologie. All diese Komponenten vereinen sich zu einer gemeinsamen Technologie welche, sowohl in der Geriatrie, Gerontologie, als auch in der Pflege, eine optimale Unterstützung bieten soll. Ziel unserer Forschung ist es, die menschliche Mobilität möglichst lange zu erhalten sowie zwischenmenschliche Interaktion und Kommunikation im Alter zu erleichtern. Intuitiv bedienbare, adaptive Assistenzsysteme stellen sich direkt auf den Nutzer ein und ermöglichen so Unabhängigkeit im Alter und Krankheitsfall. Ein weiteres zentrales Ziel der Geriatronik ist die Entlastung von Pflegekräften im Alltag. Durch Unterstützung in körperlich belastenden Situationen soll die allgemeine Arbeitssituation im Pflegebereich verbessert werden. Zusammenfassend versteht sich Geriatronik als Unterstützer und Begleiter älterer Menschen und Pflegeeinrichtungen, bei der Bewältigung immer neuer Herausforderungen im Alltag."

Das Leitbild der MSRM lautet:
Die Munich School of Robotics and Machine Intelligence (MSRM) an der Technischen Universität München ist ein integratives Forschungszentrum im Bereich der maschinellen Intelligenz. Ziel dieses Zentrums ist es, die Grundlagen der Robotik, der Perzeption und der künstlichen Intelligenz zu erforschen, um innovative und nachhaltige technologische Lösungen für zentrale Herausforderungen unserer Zeit zu entwickeln.

„Digitalisierung und Nachhaltigkeit“ mit Julian Zöschinger
Julian Zöschinger ist 28 Jahre alt und studierte zunächst Geographie mit Schwerpunkt Ressourcenmanagement in Augsburg, bevor er sich in seinem interdisziplinären Masterstudium an der TU München auf Erneuerbare Energien und Stadtentwicklung spezialisierte.
Er war bereits in der Nachhaltigkeitsforschung sowie der kommunalen Beratung tätig und ist ein Alumno der Social Entrepreneurship Akademie. Aktuell arbeitet er im Bereich der Softwareentwicklung und als Coach.

„Bildung und Digitalisierung“ mit Prof. Dr. Klaus Meisel
Aufsichtsratsvorsitzender des Bayerischen Volkshochschulverbands
Managementdirektor der Münchner Volkshochschule GmbH
Honorarprofessor Uni Marburg
Direktor Deutsches Institut der Erwachsenenbildung

"Digitalisierung und Ethik" mit Dr. Rebecca Gutwald
ist derzeit Geschäftsführerin des Promotionskollegs „Ethik-Kultur-Bildung für das 21. Jahrhundert“ an der Hochschule für Philosophie München. Zuvor war sie wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Fakultät für Philosophie, Logik und Wissenschaftstheorie der LMU München, u.a. im Projekt „Fähigkeiten zum Wandel“ im bayerischen Forschungsverbund ForChange. Sie studierte Rechtswissenschaften und Philosophie, Logik und Wissenschaftstheorie an der LMU in München. Es folgte die Promotion in Helsinki und München.

Die Forschungsschwerpunkte von Dr. Rebecca Gutwald liegen in der politischen Philosophie, der angewandten Ethik und der Sozialethik. Mit Digitalisierung und Algorithmen beschäftigt sie sich aus sozialethischer Perspektive, insbesondere mit der Frage, welchen Einfluss neue Technologie auf das Wohlergehen des Menschen haben bzw. haben sollten.“

"Digitalisierung und Kultur" mit Ruth Geiersberger,
Performerin,  Schauspielerin und Sprecherin
Sie absolvierte in Paris/ München und Berlin ihre Ausbildung in Schauspiel, Gesang, Stimmtherapie und Körperarbeit (Feldenkrais), bevor sie eigene Projekte realisierte.
Als Schauspielerin wirkt sie seit 1990 bei internationalen Produktionen mit, als Sprecherin arbeite sie seit Jahren für den BR, RBB und WDR.
Seit 1990 Lehrtätigkeit  und Workshops im Bereich Körper (Feldenkrais), Stimme und Performance; u.a. an der Akademie der bildenden Künste-München und  am Theaterwissenschaftlichen Institut-München, "Anna tanzt" 2010/11
"In meinen künstlerischen Arbeiten, die ich Verrichtungen nenne, beschäftige ich mich gerne
mit dem ganz Alltäglichen und mit Kommunikationsstrategien: also mit dem "SOSEIN" in einer Welt, die sich gerade selbst verliert? Aber hat sie das nicht schon immer getan? Was ist denn Welt?
In einer Zeit zunehmender Digitalisierung ist analoges Begreifen dieser Welt mehr als ein MUSS.
Ein direkter Blick in die Augen des Anderen kann durch nichts ersetzt werden.

Wir freuen uns auf Ihre Anmeldung, aus organisatorischen Gründen am liebsten bis Mittwoch, 13.11. Sie können gerne in Begleitung kommen.
Natürlich sind Sie uns auch am Abend selbst noch willkommen, eine Anmeldung erleichtert uns die Vorbereitung.

Hier geht´s zur Anmeldung

 

Alexander Thamm
Evi Keglmaier und Johannes Öllinger
Andreas Dohmen
Robert Misik
Dr.-Ing. Jan-Michael Schreiber
Julian Zöschinger M. SC. Umweltplanung und Ingenieurökologie
Prof. Dr. Klaus Meisel
Dr. Rebecca Gutwald
Ruth Geiersberger
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