Wir feierten unser Jubiläum: 30 Jahre KUBIZ, 50 Jahre vhs Unterhaching!

Rückblick auf unser Jubiläum
50 Jahre vhs Unterhaching und 30 Jahre KUBIZ am 21. November 2019 im KUBIZ Unterhaching „Wie digital wollen wir leben?“ Workshops und Festakt

Über 200 Menschen waren zum Themenabend „Wie digital wollen wir leben?“ anlässlich des 50-jährigen Jubiläums der vhs Unterhaching ins KUBIZ gekommen, um Workshops und Vorträge zu besuchen, Festreden zu lauschen und die vhs zu feiern.
Dass es dazu allen Grund gibt, hob Florian Riegel hervor, der 1. Vorsitzende der vhs: Die vhs komme ihrem Auftrag sehr gut nach und leiste vorbildliche Arbeit etwa mit ihren Verdiensten im Bereich Integration. Das sei ein Herzensthema, betonte er. Er ging in seiner Rede auch auf die Veränderung der vhs z.B. im Bereich der kulturellen Bildung ein.
Die vhs war vor 50 Jahren DER Unterhachinger Ort für Kulturveranstaltungen. Heute umfasst das Programm neben der Möglichkeit selbst kreativ zu werden zahlreiche Vorträge, Ausstellungsbesuche und kulturhistorische Studienreisen, sowie das beliebte „Studium Generale“.
Die Anzahl der Teilnahmen habe sich von 450 im ersten Jahr auf mittlerweile rund 10.000 jährlich erhöht.
Der Vorsitzende des Bayerischen vhs-Verbandes, Klaus Meisel, brach in seiner Festrede ebenfalls eine Lanze für die vhs im Allgemeinen und die vhs Unterhaching im Besonderen: Ohne die vhs gäbe es viele Angebote in der Kommune von Politischer Bildung bis hin zur Gesundheitsbildung gar nicht.
Der österreichische Autor Robert Misik diskutierte derweil mit viel Gelassenheit und Bedacht zum Thema „Digitalisierung und Arbeit“, weshalb vhs-Leiterin Barbara Sporrer ihn auch eingeladen hatte. Sie ist ein besonderer Fan von Misik und freute sich, anschließend bei einem Glas Wein Fachgespräche mit ihm und Florian Riegel, dem ersten Vorsitzenden der vhs, führen zu können.
Die Bandbreite der vhs wurde an diesem Abend einmal mehr deutlich, denn die Künstlerin Ruth Geiersberger zeigte, wie Kultur und Digitalisierung zusammenpassen können.
Alle Referentinnen und Referenten des Abends sorgten für Begeisterung bei den Teilnehmerinnen und Teilnehmern des Abends oder für so manchen A-HA-Effekt - genau so, wie vhs sein sollte! Und so, wie die vhs Unterhaching ihre Arbeit auch versteht.
Der Star des Abends war nicht aus Fleisch und Blut, sondern aus Draht und Kabeln: Der Roboterarm, den die beiden Referenten Jan-Michael Schreiber und Lisa Burr aus der TU München mitgebracht hatten, zeigte anschaulich, wie falsch viele Vorurteile gegenüber Geriatronik sind, dem Fachgebiet der beiden. Der Roboterarm war dazu mitgebracht, vielen Anwesenden ihre anfängliche Scheu vor neuer Technik in der Pflege zu nehmen und sorgte für viel Gesprächsstoff.
Auch die verschiedenen Vorträge zum Thema fanden regen Anklang: Julian Zöschinger bekam für seinen Vortrag „Nachhaltigkeit und Digitalisierung“ viel Zuspruch und versprach - ganz nachhaltig - im neuen Semester wiederzukommen. Dann wird es um das Thema Nachhaltigkeit in der Stadtentwicklung gehe.
Große Lust am Diskutieren gab es auch mit dem Digitalisierungsexperten und Buchautor Andreas Dohmen, der an der vhs Unterhaching sehr erfolgreich als Dozent tätig ist. Er sprach an diesem Abend mit seinem Publikum über „Digitalisierung und Demokratie“.
Für ihre langjährigen Verdienste bekam Barbara Sporrer Blumen überreicht (re. auf dem Bild mit Kulturamtsleiterin Maier-Eichhorn li.).
Ein rundum gelungener Abend mit dem exzellenten Moderator Alexander Thamm!

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