Sprachgrenzen - Sprache(n) und Demokratie

 

„Die Grenzen meiner Sprache bedeuten die Grenzen meiner Welt. - Wenn es mehrere Sprachen sind, dann erweitert sich zweifellos auch meine Welt.“

Ludwig Wittgenstein

 

Jeder Mensch spricht anders, weil er anders denkt. Sprache ist also immer etwas sehr Persönliches, sie macht uns zu dem, was wir sind. Mit ihr können wir unsere Welt gestalten, mit anderen in Kontakt treten und über unsere Freude, Sorgen oder Ängste sprechen.

Aber mit Sprache können wir die Welt nicht nur beschreiben, wir können sie gestalten und „mitreden“ – bei großen und bei kleinen Dingen. Eine wirklich große Sache ist mit Sicherheit der Semesterschwerpunkt „Demokratie“.

Demokratie ohne Sprache? Undenkbar! Meinungsfreiheit, Mitspracherecht und Teilhabe sind zentrale Werte einer demokratischen Gesellschaft. Wir haben das Recht unsere Meinung zu äußern, unsere Stimme zu erheben und für unsere Werte einzustehen. Wir können protestieren, demonstrieren und uns in den Diskurs mit anderen begeben. Unsere Gedanken werden wahrgenommen und gehört.

Sprachenlernen ist also ein Teil der Demokratie. Sprachen bauen Brücken zwischen den Menschen. Sie machen fremde Kulturen erfahrbar, ermöglichen den Austausch und helfen uns, Dinge zu verstehen, die vermeintlich anders sind. Wir werden tolerant, bilden Werte und lernen den Respekt gegenüber anders Denkenden und anders Sprechenden.

Lernen wir also eine neue Sprache, so lernen wir nicht nur Wörter und Sätze oder praktische Wendungen. Wir gehen über die Grenze unserer (Sprach-)Welt hinaus und erweitern unseren Horizont.

 

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