Himalaya: Ein Gebirge, zwei Gesichter
Studienreise nach Nepal zu Landschaften, Religionen, Kultur Nepal ohne Trekking erleben
Himalaya: Ein Gebirge, zwei Gesichter
Studienreise nach Nepal zu Landschaften, Religionen, Kultur
Nepal ohne Trekking erleben
Der Himalaya ist eine in den Himmel geschriebene Grenze: klimatisch, landschaftlich, botanisch, tierisch, ethnisch und religiös. Das höchste Gebirge der Erde trennt nicht nur den indischen Subkontinent von Zentralasien, sondern blockt auch die feuchten Luftmassen des Monsuns ab, die sich an der Gebirgs-Mauer stauen. Die Folge: Das Gebirge besitzt zwei völlig verschiedene Gesichter.
Die Südabdachung des Himalaya ist feucht und grün, mit dichter Vegetation überzogen. Hier bauen sich stockwerkartig verschiedene Waldzonen auf; vom subtropischen Regenwald bis hinauf zum Weißtannen-Rhododendron-Wald der Hochregionen an der Baumgrenze.
Nördlich des Himalaya hingegen, im Trockenschatten des Monsuns, breitet sich eine karge Gebirgswüste aus. Hier können sich nur noch widerstandsfähige und spezialisierte Pflanzen und Tiere behaupten.
Nirgendwo entlang der 2700 Kilometer langen Gebirgskette treffen die beiden Gesichter so unvermittelt aufeinander, wie in der tiefsten Schlucht der Erde, wo der Kali Gandaki den Himalaya zwischen den beiden Achttausendern Dhaulagiri und Annapurna durchbricht.
Binnen kürzester Distanz geht das Grün der Nadelwälder in die Brauntöne kahler Bergketten über, während sich die feuchten Monsunschwaden in weiße Wolkenschiffe auflösen, die in einen blauen Himmel hinaus segeln. Stürmische Winde peitschen durch die gewaltige Bresche, fräsen und modellieren die baumlosen Bergrücken, formen eine Landschaft, die keine menschliche Fantasie ersinnen können. Die enormen Kräfte der Erosion – Wind und Wasser – haben einen „Grand Canyon“ des Himalaya geschaffen, der den amerikanischen Grand Canyon wie einen armen Verwandten erscheinen lässt, denn hier gibt es nicht nur einen Canyon, sondern Dutzende und oben draufgesetzt den Himalaya.
In die Gebirgsfalten eingesprenkelt finden sich winzige Oasen. Patchwork aus grüner Gerste und gelbem Raps umgeben die Dörfer, deren Häuser wie Festungen zu einem Block zusammengeschweißt sind, um sich gegen eine übermächtige Natur zu behaupten. Dahinter Wände aus Konglomeraten von künstlichen Höhlen durchsiebt, in denen einst die Menschen lebten. Sie sind heute bevorzugte Brut- und Nistplätze mächtiger Schnee- und Bartgeier.
Für die Menschen war der Himalaya trotz seiner Größe und Höhe nie ein trennender Wall, sondern höchstens ein Hindernis, das Handel und Glaube überwand. Auf vielfältigen Routen sickerte die Lehre Buddhas aus Indien ein und initiierte einen Kulturtransfer, der den gesamten Himalaya Raum durchdrang und bis heute prägt. Ein dichtes Wegenetz versorgte die Menschen beiderseits des Gebirges mit Waren und Information.
Schon früh haben die Menschen einzelne Gipfel mehr dem Himmel als der Erde zugeordnet, sie in den Brennpunkt religiöser Verehrung gerückt. Von dort kommen die Flüsse, das lebenspendende Wasser von den Millionen und Abermillionen Bewohner des indischen Subkontinentes abhängig sind. Womöglich waren die ersten Pilger jene Menschen gewesen, die aus Dankbarkeit den Flüssen folgten, immer weiter hinauf, bis sie am Ursprung ankamen und dort die großen Berge sahen. Das tun sie bis auf den heutigen Tag. Tausende Pilger kommen alljährlich nach Muktinath, um das heilige Wasser, das aus einer Quelle tritt, zu verehren, darin einzutauchen. Manche schaffen es noch weiter hinauf bis zu den Gipfeln des Damodar Himal, wo der Kali Gandaki herabstürzt. Die Natur ihrerseits hat auf wunderbare Weise dafür gesorgt, dass uralte religiöse Symbole in greifbare Formen gegossen sind. Auf den Bergen des Damodar Himal kommt uralter Meeresboden zum Vorschein, der sich vor Millionen von Jahren bei der Auffaltung des Himalaya hob. In die Gesteine sind Meeresschnecken eingelagert, die das Wasser fortspült und der Kali Gandaki dorthin trägt, woher sie gekommen sind, nämlich ins Meer. In den versteinerten Meeresschnecken erkennen die Menschen das Rad des Lebens, Symbol des Hindu-Gottes Vishnu. Werden und Vergehen, ein ewiger Kreislauf. (Text: Bruno Baumann)
Zur Reise:
Auf dieser unserer Studienreise folgen wir der hier beschriebenen Landschaft und einem Reiseverlauf, den der Himalaya-Experte Bruno Baumann ausgearbeitet hat und ihn uns, der vhs Unterhaching, zur Verfügung stellt. Wir sagen DANKE!
Es ist eine Tour, die uns auch ohne Trekking, mit moderaten Spaziergängen, die beiden Gesichter des Himalaya erleben lassen. Mit der Landschaft erleben wir die enge Verbindung von Bergen und Gottheiten, wie sie die unterschiedlichen Religionen Nepals, vor allem der Hinduismus und der Buddhismus, in ihrer Vorstellung verknüpfen. Wir erleben die Rhododendren-Blüte in ihrer vollen Pracht.
Zu Beginn und am Ende der Studienreise tauchen wir ein in das quirlige Kathmandu und besichtigen die beeindruckende Handwerkskunst der alten Städte im Kathmandu-Tal. Wir besuchen heilige Orte und erfahren viel über die religiöse Verehrung der jeweiligen Gottheiten. Die unterschiedlichen Religionen leben hier alle friedlich miteinander und nebeneinander. Immer wieder beeindruckend ist auch die Stätte am heiligen Fluss Bagmati, in dem die wohlhabenden Hindus ihre Toten verbrennen.
Wir besichtigen mit Muktinath den Wallfahrtsort von Hinduisten und Buddhisten gleichermaßen. Wir fahren zum Kali Gandaki, dem Fluss der uralten Meeresschnecken und bekommen dort einen Eindruck von den Canyon artigen Gesteinsformen.
Die hohen Berge des Himalaya sind dabei unsere erhabenen Begleiter zu allen Tageszeiten und wir können uns vorstellen, warum manche dieser höchsten Gipfel der Welt als heilig gelten.
Dies ist keine Trekkingtour, sondern eine Studienreise zu den zwei Seiten des Himalaya, die Sie bei normaler körperlicher Fitness genießen können.
Reisetermin:
Hinflug: München ab am 16.3.2027 mit Qatar Airways über Doha, Kathmandu an am 17.3.2027
Rückflug: Kathmandu ab am 29.3.2027 mit Qatar Airways über Doha, München an am 30.3.2027
Reisedauer: 14 Tage, Ankunft in München am 15. Tag morgens
Reiseleitung: Barbara Sporrer M.A., vhs Unterhaching und örtliche Guides
Barbara Sporrer war auch mit Bruno Baumann an den Besichtigungsorten unserer Reise unterwegs und lädt Sie bei Interesse zum Infoabend am Freitag, 13.11.2026 um 18 Uhr ein. (Siehe Kursnummer 13126)
Veranstalter: Bayerisches Pilgerbüro gGmbH, Dachauer Str. 9 in 80335 München
Das genaue Reiseprogramm mit allen Details und dem genauen Reiseverlauf finden Sie ab Ende September unter www.vhs-unterhaching.de
Gerne schicken wir es Ihnen bei Interesse auch zu. Kontaktieren Sie uns unter Telefon 089 66547610 oder unter info@vhs-unterhaching.de
Sie können Sich bereits jetzt unverbindlich für die Reise vormerken lassen.
Alle Kurstermine:
| Datum | Uhrzeit | Ort |
|---|---|---|
|
Datum:
16.03.2027
|
Uhrzeit:
09:00 - 18:00 Uhr
|
Wo:
Nepal
|
|
Datum:
17.03.2027
|
Uhrzeit:
09:00 - 18:00 Uhr
|
Wo:
Nepal
|
|
Datum:
18.03.2027
|
Uhrzeit:
09:00 - 18:00 Uhr
|
Wo:
Nepal
|
|
Datum:
19.03.2027
|
Uhrzeit:
09:00 - 18:00 Uhr
|
Wo:
Nepal
|
|
Datum:
20.03.2027
|
Uhrzeit:
09:00 - 18:00 Uhr
|
Wo:
Nepal
|
|
Datum:
21.03.2027
|
Uhrzeit:
09:00 - 18:00 Uhr
|
Wo:
Nepal
|
|
Datum:
22.03.2027
|
Uhrzeit:
09:00 - 18:00 Uhr
|
Wo:
Nepal
|
|
Datum:
23.03.2027
|
Uhrzeit:
09:00 - 18:00 Uhr
|
Wo:
Nepal
|
|
Datum:
24.03.2027
|
Uhrzeit:
09:00 - 18:00 Uhr
|
Wo:
Nepal
|
|
Datum:
25.03.2027
|
Uhrzeit:
09:00 - 18:00 Uhr
|
Wo:
Nepal
|
Kursnr.: P13125
Beginn: Di., 16.03.2027, 09:00 - 18:00 Uhr
Kursort: Nepal
Gebühr: 0,00 €
| Datum | Uhrzeit | Ort |
|---|---|---|
|
Datum:
16.03.2027
|
Uhrzeit:
09:00 - 18:00 Uhr
|
Wo:
Nepal
|
|
Datum:
17.03.2027
|
Uhrzeit:
09:00 - 18:00 Uhr
|
Wo:
Nepal
|
|
Datum:
18.03.2027
|
Uhrzeit:
09:00 - 18:00 Uhr
|
Wo:
Nepal
|
|
Datum:
19.03.2027
|
Uhrzeit:
09:00 - 18:00 Uhr
|
Wo:
Nepal
|
|
Datum:
20.03.2027
|
Uhrzeit:
09:00 - 18:00 Uhr
|
Wo:
Nepal
|
|
Datum:
21.03.2027
|
Uhrzeit:
09:00 - 18:00 Uhr
|
Wo:
Nepal
|
|
Datum:
22.03.2027
|
Uhrzeit:
09:00 - 18:00 Uhr
|
Wo:
Nepal
|
|
Datum:
23.03.2027
|
Uhrzeit:
09:00 - 18:00 Uhr
|
Wo:
Nepal
|
|
Datum:
24.03.2027
|
Uhrzeit:
09:00 - 18:00 Uhr
|
Wo:
Nepal
|
|
Datum:
25.03.2027
|
Uhrzeit:
09:00 - 18:00 Uhr
|
Wo:
Nepal
|
Volkshochschule Unterhaching e. V.
Hans-Durach-Straße 17, 82008 Unterhaching
Tel: 089 - 665 476 - 10
Fax: 089 - 665 476 - 20
E-Mail: info(at)vhs-unterhaching.de
