Studium generale - 37. Semester - Dienstagabend
„Es gibt keinen Weg zum Frieden, der Frieden ist der Weg“
Māhātma Gandhi
Mohandas Karamchand Gandhi, genannt „Māhātma“, 1869 bis 1948, sah in der politischen Gewaltlosigkeit den einzigen Weg, die britische Kolonialmacht in Indien zu beenden; als Aktivist stellte er sich unter Verzicht auf Gewalt an die Spitze des Volkes, den Briten entgegen. Obwohl von Geburt Hindu, war er stark beeinflusst von den jainistischen Lehren der ahiňsā, der Gewaltfreiheit in Taten, Gedanken und Worten und der Praxis der Wahrhaftigkeit, satyāgraha. Sein berühmter Satz, der Frieden selbst sei der Weg, beruht auf einer strikten Gesinnungsethik für das Individuum; ob Völker Kriege vermeiden können, bleibt dabei ungewiss. Der Vortrag möchte Gandhis komplexe Persönlichkeit und seine radikal gelebte Ethik vorstellen.
PD Dr. Renate Syed, Indologin
Di., 6.10., 1 x, 19.00 - 21.00 Uhr
Achtung: Bildungshaus, kleiner Saal, 2. Stock, Hans-Durach-Str. 17
Ohn(e)Macht? Friedenssicherung und Konfliktmanagement der Vereinten Nationen inmitten globaler Krisen
Die Vereinten Nationen (UN) wurden vor über 80 Jahren mit dem Ziel gegründet, den Weltfrieden zu sichern. Angesichts der Kriege im Sudan, in Gaza und im Iran eine scheinbar unmögliche Aufgabe. Trotz des großen Bedarfs rutschen die UN immer tiefer in die allgemeine Krise der Welt(un)ordnung hinein und erscheinen geradezu machtlos, ihr Mandat zu erfüllen.
In diesem Vortrag werden die Mechanismen der Vereinten Nationen zur Friedenssicherung und zum Konfliktmanagement besprochen: Welche gibt es, welche wurden bisher genutzt und welche könnten in Zukunft möglich sein? Welche Zukunft hat die UN zwischen Großmachtkonkurrenz, Reformbestrebungen und finanzieller Krise? Wie ist Deutschlands verlorenere Wahl in den Sicherheitsrat zu sehen und wie geht es weiter? Diese und weitere Fragen werden erläutert und diskutiert.
Die Referentin Myriel Julie Mathez ist Doktorandin am Leibniz-Institut für Friedens- und Konfliktforschung (PRIF) in der Forschungsgruppe zur Friedenssicherung und Konfliktmanagement der Vereinten Nationen. Davor war sie beim Entwicklungsprogramm der Vereinten Nationen (UNDP) in Genf tätig und hat ihren Master in internationalen Organisationen und Krisenmanagement an der Friedrich-Schiller-Universität Jena absolviert. Ihre Forschungsschwerpunkte sind u.a. Reformbestrebungen innerhalb der Vereinten Nationen sowie Katastrophen und Konflikte.
Myriel Julie Mathez, PRIF Peace Research Institute Frankfurt
Di., 13.10., 1 x, 19.00 - 21.00 Uhr
Achtung: Bildungshaus, kleiner Saal, 2. Stock, Hans-Durach-Str. 17
Die Referentin ist im Livestream zugeschaltet.
Das ewige Ringen um den inneren und äußeren Frieden bei Tolstoi, Dostojewski und Turgenjew
Liegt Russlands Heil im Westen oder im Kampf dagegen? Im Aufbruch oder im Verharren, in der Aufklärung oder doch in der Orthodoxie? Und: Ist ein Leben ohne den Glauben überhaupt möglich? Diese fundamentalen Fragen nach dem rechten "russischen" Weg ziehen sich wie ein roter Faden durch die Werke des Dreigestirns der klassischen russischen Literatur: Lew Tolstoi, Fjodor Dostojewski und Iwan Turgenjew. Fragen, mit denen Russland bis heute kämpft – nach innen wie nach außen. Der Vortrag beleuchtet Werk und Denken der drei Romanciers und zeigt auf, wie dieses Ringen um die eigene Identität Russlands Verhältnis zum Westen bis heute prägt und nicht zuletzt den Krieg gegen die Ukraine befeuert.
Caroline Mascher M.A., Literaturwissenschaftlerin Slavistik, Journalistin und Osteuropaexpertin
Di., 20.10., 1 x, 19.00 - 21.00 Uhr
Achtung: Bildungshaus, kleiner Saal, 2. Stock, Hans-Durach-Str. 17
Vom „gerechten Krieg“ zum „gerechten Frieden“
Die Auffassung vom „gerechten Krieg“ stammt aus dem römischen Recht und wurde seit Beginn des 5. Jahrhunderts nach und nach zu einer theologischen Theorie ausgebaut. Seit etwa Mitte des 12. Jahrhunderts Teil des kanonischen (kirchlichen) Rechts, wurde sie nach und nach Bestandteil des modernen Völkerrechts. – In der Gegenwart dominiert die Ansicht, dass der Angriffskrieg und das Recht zum Krieg (ius ad bellum) grundsätzlich moralisch zu ächten sind. In den christlichen Kirchen ist inzwischen der gerechte Friede das Leitbild, wobei sich die Einsicht durchsetzt, dass Friede mehr ist als die Abwesenheit von Gewalt. Dieses Leitbild ist noch nicht systematisch erarbeitet, sondern eher eine „Theorie in statu nascendi“. An zwei Abenden zeichnen wir diese Entwicklung nach, wobei der Begriff des „gerechten Friedens“ im Mittelpunkt stehen soll.
Johannes Bucej M.A., Philosoph, Publizist
Di., 27.10., 26.1., 2 x, 19.00 - 21.00 Uhr
Ortszentrum, Hofmarkweg 7, vhs-Raum 3
Digitale Würde und sozialer Frieden im Zeitalter der KI
Künstliche Intelligenz verändert nicht nur Technik und Wirtschaft, sondern auch das gesellschaftliche Gleichgewicht. Der Vortrag zeigt, wie Datenmacht, Automatisierung und ungleiche Teilhabe den sozialen Frieden beeinflussen und welche Fragen von Würde, Gerechtigkeit und Verantwortung sich daraus ergeben. Dabei werden auch aktuelle europäische Regulierungsansätze und Grundfragen digitaler Governance verständlich eingeordnet. Die Veranstaltung richtet sich an alle, die besser verstehen möchten, wie technologische Entwicklung und gesellschaftlicher Zusammenhalt zusammenhängen.
Andreas Dohmen M.A., Dipl. Physiker, Dipl.-BWL
Di., 10.11., 1 x, 19.00 - 21.00 Uhr
Ortszentrum, Hofmarkweg 7, vhs-Raum 3
Frieden im digitalen Sturm: Biblische, philosophische und kirchliche Perspektiven auf KI und Technik
Die digitale Transformation wirft nicht nur technische, sondern auch tiefgreifende ethische und spirituelle Fragen auf. Der Vortrag verbindet biblische Friedensbilder, philosophische Ethik und kirchliche Perspektiven mit aktuellen Entwicklungen rund um Künstliche Intelligenz und Technik. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Orientierung, Menschenwürde und verantwortliches Handeln in einer beschleunigten digitalen Welt bewahrt werden können. So eröffnet der Vortrag einen weiten Blick auf Frieden - als persönliche Haltung, soziale Aufgabe und kulturelle Herausforderung.
Andreas Dohmen M.A., Dipl. Physiker, Dipl.-BWL
Di., 17.11., 1 x, 19.00 - 21.00 Uhr
Ortszentrum, Hofmarkweg 7, vhs-Raum 3
Post-Wachstum? Wirtschaft zwischen Wohlstand, Grenzen und innerem Frieden
Unsere Wirtschaft ist auf Wachstum ausgerichtet - doch was geschieht, wenn ökologische, soziale und persönliche Grenzen sichtbar werden? Der Vortrag führt in die Debatte um Post-Wachstum ein und fragt, wie Wohlstand, Nachhaltigkeit und Lebensqualität neu gedacht werden können. Dabei geht es sowohl um wirtschaftliche Strukturen als auch um die Frage, was ein gutes und gelingendes Leben jenseits permanenter Beschleunigung bedeuten könnte. Eine verständliche Einführung für alle, die ökonomische Zukunftsfragen mit gesellschaftlichen und persönlichen Perspektiven verbinden möchten.
Andreas Dohmen M.A., Dipl. Physiker, Dipl.-BWL
Di., 24.11., 1 x, 19.00 - 21.00 Uhr
Ortszentrum, Hofmarkweg 7, vhs-Raum 3
Die 61. Kunst-Biennale in Venedig 2026
„In Minor Keys“ – in Moll: ein Rückblick
Die afrikanische Kuratorin dieser Biennale 2026, Koyo Kouoh aus Kamerun, verstarb im Mai 2025 unerwartet nach einer kurzen Krankheit. Sie war es, die das Thema „In Minor Keys“ gesetzt hatte, die Molltonart. Ihr Motto wurde nach ihrem überraschenden Tod von ihrem Team weiter umgesetzt. Das Gedicht von ihr, das auf der Pressekonferenz verlesen wurde, läutete die Molltonart der Weltausstellung zeitgenössischer Kunst ein.
"… Wir müssen heilen. Wir müssen lachen. Wir brauchen Schönheit, und zwar viel davon. Wir brauchen Spiel. Wir brauchen Poesie. Wir brauchen wieder Liebe. Wir brauchen Tanz. Wir müssen Nahrung zubereiten und geben. Wir brauchen Ruhe und Erholung. Wir brauchen das Atmen. Wir brauchen die Radikalität der Freude. Die Zeit ist gekommen."
Dieser Vortrag fragt danach, wo es gelungen ist, das Motto der Molltonart auf der Biennale umzusetzen und zeigt Beispiele der Länderbeiträge auf den beiden Hauptausstellungsorten in den Giardini und auf der ehemaligen Schiffswert, dem Arsenale. Wir besuchen aber auch Beiträge der sogenannten Collaterali, der angeschlossenen Ausstellungen in den Palazzi der Stadt. Natürlich stelle ich Ihnen auch den Beitrag des deutschen Pavillons vor, der von zwei Künstlerinnen mit ihrem biografischen Bezug zur DDR bespielt wird.
Ein Streifzug durch die 61. Kunst-Biennale in Venedig, auf dem Sie wichtige und vielleicht auch kontroverse, heilende, berührende und zum Nachdenken anregende Beispiele zeitgenössischer Kunst und ihrer Künstler*innen erleben werden. Die Eindrücke basieren auf den Studienreisen der vhs Unterhaching zur Kunst-Biennale in Venedig.
Barbara Sporrer M.A.
Di., 1.12., 1 x, 19.00 - 21.00 Uhr
Achtung: Bildungshaus, kleiner Saal, 2. Stock, Hans-Durach-Str. 17
Wege zum Frieden in der Musik
Wo gibt es mehr Wege zum Frieden als in der Musik?
Bedeutende Komponisten zeigen, wie Trost, Hoffnung, Menschlichkeit und die Vision eines friedlichen Miteinanders in Klang verwandelt werden können – von Beethovens Missa solemnis bis zur 7. Symphonie von Schostakowitsch.
Daniela Groth
Di., 8.12., 15.12., 2 x, 19.00 - 21.00 Uhr
Ortszentrum, Hofmarkweg 7, vhs-Raum 3
Die Friedensethik des Franz von Assisi
Pax et bonum, der Frieden und das Gute: Franz von Assisi, 1181 bis 1226, erklärte, Frieden könne nur durch eine allumfassende Güte erreicht werden, die Güte ihrerseits beruhe auf dem inneren und äußeren Frieden. Des Menschen schützende Funktion gegenüber allen Geschöpfen Gottes, selbst des Regenwurms und "der Schwester Grille", bewirke eine Zu-Friedenheit im Menschen und unter den Geschöpfen.
Nach Franz von Assisi beginnt Frieden beim Einzelnen und hierin gleicht seine Lehre der Philosophie der indischen Jainas, die ebenfalls, wie Franz, auch kleinste Tiere als unantastbare Mitgeschöpfe verstehen.
PD Dr. Renate Syed, Indologin
Di., 12.1., 1 x, 19.00 - 21.00 Uhr
Ortszentrum, Hofmarkweg 7, vhs-Raum 3
Alfred Adler – Mensch, Kind und Sinn im Licht moderner Psychologie
Der Vortrag gibt einen kompakten Einblick in das Denken von Alfred Adler und zeigt, wie aktuell seine Ideen bis heute sind. Im Mittelpunkt steht sein Menschenbild, das den Menschen als sozial eingebundenes, ziel- und sinnorientiertes Wesen versteht.
Vor diesem Hintergrund wird auch die Frage nach den „Wegen zum Frieden“ zentral: Adlers Betonung von Gemeinschaftsgefühl, Kooperation und sozialer Verantwortung bietet einen psychologischen Ansatz dafür, wie Konflikte – im Kleinen wie im Großen – entstehen und überwunden werden können.
Darüber hinaus wird Adlers Ansatz in Beziehung gesetzt zu Viktor Frankl, insbesondere im Hinblick auf Sinnorientierung und die Fähigkeit des Menschen, auch unter schwierigen Bedingungen innere Haltung und Verantwortung zu bewahren.
Der Vortrag schlägt eine Brücke von der klassischen Individualpsychologie zur heutigen Entwicklungs-, Bildungs- und Coachingpraxis und zeigt, wie aktuell Adlers Denken für Erziehung, Führung und gesellschaftliches Miteinander geblieben ist – insbesondere im Hinblick auf die Frage, wie psychologisches Verständnis zu mehr Dialogfähigkeit, Kooperation und damit zum Frieden im persönlichen wie gesellschaftlichen Kontext beitragen kann.
Anke von Skerst, BA Psychologie, Heilpraktikerin für Psychotherapie - tiefenpsychologisch fundiert
Di., 19.1., 1 x, 19.00 - 21.00 Uhr
Ortszentrum, Hofmarkweg 7, vhs-Raum 3
Yoga als Weg des Friedens: Wohlwollen, Gelassenheit, Gewaltfreiheit
Viele westliche Menschen praktizieren Yoga als einen Weg der mentalen und körperlichen Verbesserung. Der Yoga entstand vor etwa 3000 Jahren in Indien als eine Methode der Erkenntnisgewinnung, vor allem aber der Ethik. Die Praxis des Yoga kann ergänzt werden durch eine Haltung des Wohlwollens, maitrī, der Gelassenheit, samatva, und der Gewaltfreiheit, ahiňsā, die alltäglich geübt werden will im Denken, Sprechen und Handeln. Der Vortrag richtet sich an alle, die mehr wissen wollen über die alte Philosophie des Yoga und ihrer Realisierung im Alltag.
PD Dr. Renate Syed, Indologin
Di., 2.2., 1 x, 19.00 - 21.00 Uhr
Ortszentrum, Hofmarkweg 7, vhs-Raum 3
Ahimsā: Die jainistische Lehre der Gewaltfreiheit in Gedanken, Worten und Werken
Der Jainismus ist eine indische Philosophie, die um 500 v. Chr. in Nordindien entstand. Während der etwas jüngere Buddhismus im Westen berühmt wurde, ist der Jainismus nur wenig bekannt. Er hat eine strikte Ethik der aktiven Gewaltfreiheit formuliert, die das Individuum auffordert, jegliche Schädigung eines Lebewesens zu vermeiden, aktiv, verbal und gedanklich: ahiňsā ist eine achtsame Praxis des Moments, des Hier und Jetzt. Der Mensch kann sich zum Guten entwickeln, wobei diese Güte langfristig auch die Gemeinschaft verbessern kann. Kann die jainistische Ethik der Gewaltfreiheit, die selbst Insekten unter Schutz stellt, für den westlichen Menschen vorbildlich sein?
PD Dr. Renate Syed, Indologin
Di., 16.2., 1 x, 19.00 - 21.00 Uhr
Ortszentrum, Hofmarkweg 7, vhs-Raum 3
Die Dozenten und Dozentinnen im 37. Semester am Dienstagabend:
PD Dr. Renate Syed, Indologin
Myriel Julie Mathez, PRIF Peace Research Institute Frankfurt
Caroline Mascher M.A., Literaturwissenschaftlerin Slavistik, Journalistin und Osteuropaexpertin
Johannes Bucej M.A., Philosoph, Publizist
Andreas Dohmen M.A., Dipl. Physiker, Dipl. BWL
Barbara Sporrer M.A.
Daniela Groth
Anke von Skerst, BA Psychologie, Heilpraktikerin für Psychotherapie - tiefenpsychologisch fundiert
Informationen:
ab Di. 6.10., 19.00 - 21.00 Uhr, 15x
max. 25 Teiln., EUR 142,50
Ortszentrum, Hofmarkweg 7, vhs-Raum 3
Bitte beachten Sie:
Am 6.10., 13.10., 20.10. und 1.12. finden die Vorträge im Bildungshaus, kleiner Saal, 2. Stock, Hans-Durach-Str. 17 statt.
Alle Kurstermine:
| Datum | Uhrzeit | Ort |
|---|---|---|
|
Datum:
12.01.2027
|
Uhrzeit:
19:00 - 21:00 Uhr
|
Wo:
Hofmarkweg 7,
Ortszentrum, Hofmarkweg 7, vhs-Raum 3
|
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Datum:
19.01.2027
|
Uhrzeit:
19:00 - 21:00 Uhr
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Wo:
Hofmarkweg 7,
Ortszentrum, Hofmarkweg 7, vhs-Raum 3
|
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Datum:
26.01.2027
|
Uhrzeit:
19:00 - 21:00 Uhr
|
Wo:
Hofmarkweg 7,
Ortszentrum, Hofmarkweg 7, vhs-Raum 3
|
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Datum:
02.02.2027
|
Uhrzeit:
19:00 - 21:00 Uhr
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Wo:
Hofmarkweg 7,
Ortszentrum, Hofmarkweg 7, vhs-Raum 3
|
|
Datum:
16.02.2027
|
Uhrzeit:
19:00 - 21:00 Uhr
|
Wo:
Hofmarkweg 7,
Ortszentrum, Hofmarkweg 7, vhs-Raum 3
|
Kursnr.: P10002
Beginn: Di., 06.10.2026, 19:00 - 21:00 Uhr
Kursort: Ortszentrum, Hofmarkweg 7, vhs-Raum 3
Gebühr: 142,50 €
Das Studium generale an der vhs Unterhaching will ein verständliches Überblickswissen über einen geistes-, sozial- und naturwissenschaftlichen Fächerkanon geben. Der Schwerpunkt liegt dabei auf der Kulturgeschichte. Die Teilnehmer*innen am Studium generale wählen mit, welche Schwerpunkte sie im jeweiligen Folgesemester setzen wollen. Auf diese Art entstehen unterschiedliche Inhalte der einzelnen Kurse. Sie erhalten in diesen Kursen kulturelle Anregungen im Alltag, lernen Hintergründe zu politischen und gesellschaftlichen Ereignissen verstehen und können so eine souveräne Haltung in einem breiten Kontext einnehmen.
Ziel im Studium generale ist es, z.B. Verbindungen zwischen der Literatur und der Kunstgeschichte zu ziehen, Philosophisches Denken als Grundlagendisziplin zu üben, naturwissenschaftliche Ergebnisse und aktuelle Themen zu gesellschaftlichen und politischen wie wirtschaftlichen Fragestellungen zu diskutieren. Unser vermitteltes Wissen möchte Sie in der Folge dazu befähigen, z.B. aktuelle Kulturansätze oder politische Entwicklungen besser zu verstehen und einzuordnen. Sie lernen, Ihre Meinung in der Diskussion mit gleichermaßen interessierten Mit-Studierenden zu vertreten und zu hinterfragen.
Ziel des Konzeptes Studium generale ist es, ein umfangreiches Allgemeinwissen aufzubauen bzw. wieder zu aktivieren, aber auch politische und wirtschaftliche Entwicklungen besser zu verstehen oder deren ethisches Handeln zu hinterfragen. Bringen Sie Neugier mit! Wir bieten Ihnen pädagogisch geschulte Dozenten, die das jeweilige Thema aus wissenschaftlicher Perspektive verständlich unterrichten. Gerne beraten wir Sie!
Es sind keine Vorkenntnisse oder besondere Schulabschlüsse zum Besuch des Studium generale nötig.
Der rote Faden im Herbst-/Wintersemester: „Wege zum Frieden“ wollen wir in diesem Semester suchen und nehmen uns dafür z.B. Vorbilder aus verschiedenen Religionen. Wir lernen Menschenporträts kennen, deren Lebensmittelpunkt die Suche nach Wegen zum Frieden war. Gandhi, Bertha von Suttner, Hannah Arendt. Wir stellen die philosophische Frage nach dem „gerechten Frieden“ und schauen, wie Künstler der europäischen Kunstgeschichte Krieg und Frieden dargestellt haben. Sehr aktuell wollen wir auch fragen, welche Friedensstrategien die UN in ihrem Repertoire als möglich erachtet oder bereits anwendet. Und auch die Betrachtung des sozialen Friedens in unserer Gesellschaft in Zeiten von KI soll nicht zu kurz kommen und ausgiebig erörtert werden.
Zu all dem haben wir Experten und Expertinnen für Sie eingeladen. Wir laden Sie herzlich ein, seien Sie dabei!
Auch neue Interessierte sind herzlich willkommen!
Die Disziplinen im Studium generale:
> Literatur, Kunstgeschichte, Musik
> Philosophie, Religion, Ethik
> Geschichte, Ethnologie
> Politik, Gesellschaft, Wirtschaft
> Naturwissenschaften, Ökologie
> Psychologie
Hofmarkweg 7
82008 Unterhaching
| Datum | Uhrzeit | Ort |
|---|---|---|
|
Datum:
12.01.2027
|
Uhrzeit:
19:00 - 21:00 Uhr
|
Wo:
Hofmarkweg 7,
Ortszentrum, Hofmarkweg 7, vhs-Raum 3
|
|
Datum:
19.01.2027
|
Uhrzeit:
19:00 - 21:00 Uhr
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Wo:
Hofmarkweg 7,
Ortszentrum, Hofmarkweg 7, vhs-Raum 3
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Datum:
26.01.2027
|
Uhrzeit:
19:00 - 21:00 Uhr
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Wo:
Hofmarkweg 7,
Ortszentrum, Hofmarkweg 7, vhs-Raum 3
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Datum:
02.02.2027
|
Uhrzeit:
19:00 - 21:00 Uhr
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Wo:
Hofmarkweg 7,
Ortszentrum, Hofmarkweg 7, vhs-Raum 3
|
|
Datum:
16.02.2027
|
Uhrzeit:
19:00 - 21:00 Uhr
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Wo:
Hofmarkweg 7,
Ortszentrum, Hofmarkweg 7, vhs-Raum 3
|
Volkshochschule Unterhaching e. V.
Hans-Durach-Straße 17, 82008 Unterhaching
Tel: 089 - 665 476 - 10
Fax: 089 - 665 476 - 20
E-Mail: info(at)vhs-unterhaching.de
