Gesellschaft / Kursdetails

Der Eichmann-Prozess Livestream

Am 11. April 1961 begann der Prozess gegen Adolf Eichmann: Der Organisator der nationalsozialistischen Judenvernichtung wurde nach seiner spektakulären Entführung von Argentinien nach Israel durch den israelischen Geheimdienst in einem weltweit verfolgten Verfahren am Ende für seine Verbrechen zum Tode verurteilt. In Israel markierte er den Anfangspunkt für eine kollektive Aufarbeitung der NS-Verbrechen. Auch in der deutschen Öffentlichkeit weckte der Eichmann-Prozess ein größeres Interesse an der Aufklärung der NS-Verbrechen: Die Zahl der Anklagen stieg in Westdeutschland deutlich. Zu einer kontroversen Diskussion trug auch die Philosophin Hannah Arendt bei, die ihre Beobachtungen in dem Buch "Eichmann in Jerusalem" veröffentlichte. Arendt polarisierte mit ihrer Charakterisierung der Verbrechen Eichmanns als "Banalität des Bösen".
Der Vortrag wird die Bedeutung Adolf Eichmanns im nationalsozialistischen Verbrechenskomplex erläutern und die Vorgeschichte, Ablauf und Wirkung des Eichmann-Prozesses diskutieren.
Der Referent war vor seiner Arbeit am NSDokumentationszentrum in München wissenschaftlicher Mitarbeiter des Instituts für Zeitgeschichte in München und hat dort an einem Forschungsprojekt über die Verfolgung
von NS-Verbrechen durch deutsche Justizbehörden seit 1945 gearbeitet.

Den Veranstaltungslink erhalten Sie nach Anmeldung.
In Kooperation mit der vhs im Norden des Landkreises München e.V.


Alle Kurstermine:


Datum
27.04.2021
Uhrzeit
19:30 - 21:00 Uhr
Ort
Online


Status: Anmeldung möglich

Kursnr.: E11013

Beginn: Di., 27.04.2021, 19:30 - 21:00 Uhr

Kursort: Livestream

Gebühr: 7,00 € (inkl. MwSt.)


Datum
27.04.2021
Uhrzeit
19:30 - 21:00 Uhr
Ort
Online


Dr. Andreas Eichmüller (Dr. Andreas Eichmüller)

Dr. Andreas Eichmüller (Dr. Andreas Eichmüller)


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