Der Mensch im Schicksal von Ödipus und Ibsens analytischen Dramen bis zu Camus

König Ödipus, der aufgrund eines unheilvollen Orakels seine scheinbaren Eltern verlässt, unwissend den leiblichen Vater erschlägt und seine Mutter heiratet, ist das Urbild einer erzwungenen Selbsterforschung. Die Wirkung dieser Tragödie reicht über Kleists Der Zerbrochene Krug und Freuds Ödipus-Komplex bis zum modernen Krimi.
Henrik Ibsen schreibt analytische Dramen: wenn das Stück beginnt, ist das für die Handlung relevante Geschehen schon lange abgeschlossen; nach und nach wird die Vergangenheit enthüllt. Individuum und Gesellschaft stehen auf dem Prüfstand. "Nimmt man einem Menschen seine Lebenslüge, nimmt man ihm sein Glück."
Albert Camus ist mit Jean-Paul Sartre und Simone de Beauvoir der führende Kopf des Existenzialismus. Die im Zweiten Weltkrieg entstandene philosophische Rich-tung fordert das "Empören" gegen die "Absurdität" des Lebens. Sprichwörtlich für sinnloses Handeln wurde der mythische Held, der einen Stein den Fels hinaufrollt, der immer wieder herabrollt. Dieses "Absurde" widerspricht der Sehnsucht nach "vernünftigem" Tun. Doch Sisyphos kann das scheinbar Sinnlose seiner "Existenz" überwinden.


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Kursnr.: D13000

Beginn: Di., 13.10.2020, 19:30 - 21:00 Uhr

Kursort: KWA Stift am Parksee, Rathausstr. 34, Bibliothek oder OZ, R. 1

Gebühr: 20,00 € (inkl. MwSt.)

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