/ Kursdetails
Es ist nicht sicher, ob Veranstaltung "Studium generale - 27. Semester - Dienstagabend" (Nr. 10002) in den Warenkorb gelegt wurde. Bitte überprüfen Sie den Warenkorb und aktivieren Sie ggf. die Cookies in den Einstellungen Ihres Browsers.

Studium generale - 27. Semester - Dienstagabend

Venedig - einzigartige Stadt mit einer einzigartigen Geschichte
Venedig - das bedeutet "momenti e monumenti speciali". In dieser Stadt ist alles speziell: Die freundlichen Menschen, die Kanäle, die spürbare großartige Vergangenheit, die prachtvollen historischen Bauten, die zahlreichen Kunstschätze und der ganz eigene romantische Charme der Stadt.
Über typisch venezianische Aspekte wollen wir die wunderbare Atmosphäre dieser außergewöhnlichen Stadt (be-)greifbar machen:
Konkurrenzkampf zwischen Tizian und Tintoretto - Venezianischer Handel vom Brentakanal bis zum Fondaco dei Tedeschi - Donna Leon und Commissario Brunetti. Kriminalgeschichten als Spiegelbild der Gesellschaft.

Alfred Pfeuffer M.A., Kunsthistoriker
Di., 5.10., 12.10., 19.10., 3 x, 19.00 - 21.00 Uhr
Ortszentrum, Hofmarkweg 7, vhs-Raum 3


Amerikanische Literatur
In diesem Vortrag stelle ich Ihnen drei historische Romane vor, die auf unterschiedliche, aber immer sehr packende und berührende Weise das Thema Rassismus behandeln. The Color Purple - Die Farbe Lila - ist vor allem durch seine Verfilmung mit Whoopi Goldberg in der Hauptrolle, bekannt geworden. Dem deutschen Publikum eher unbekannt sein dürfte der Jugendroman Roll of Thunder, Hear my Cry. Dieser stellt auf eindringliche Weise, erzählt aus der Perspektive der jungen Afro-Amerikanerin Cassie Logan, die Lebenswirklichkeit ihrer Familie in Louisiana im Jahre 1933 dar. Der dritte Roman in dieser Reihe, The Help - Gute Geister - bietet nicht nur einen authentischen Einblick in die US-amerikanische Gesellschaft der 1950er Jahre, sondern schafft auch durch seine besondere Erzählweise spannende Perspektiven.

Caroline Morwinsky M.A., Britische und Amerikanische Literatur
Di., 26.10., 9.11., 16.11., 3 x, 19.00 - 21.00 Uhr
Ortszentrum, Hofmarkweg 7, vhs-Raum 3


Strawinsky - ein Weltbürger
1882 im russischen Oranienbaum geborene und heute vor 50 Jahren in New York gestorbene Igor Strawinsky gehört zu den herausragenden Künstlerpersönlichkeiten des 20. Jahrhunderts. Als Mensch war er ein Weltbürger, der die französische und die amerikanische Staatsbürgerschaft besaß, mehrere Sprachen fließend beherrschte, ein Lebemann, der unter anderem mit Coco Chanel eine leidenschaftliche Affäre hatte.

Daniela Groth
Di., 23.11.2021, 8.2.2022, 2 x, 19.00 - 21.00 Uhr
Ortszentrum, Hofmarkweg 7, vhs-Raum 3


Wie "vertragen" wir uns wieder?
In der Neuzeit haben Philosophen das Verhältnis von Staat und Bürger sowie der Bürger untereinander und der Institutionen neu definiert. Es entstanden die sogenannten "Vertragstheorien". Beispielhaft seien hier Thomas Hobbes, John Locke und Jean-Jacques Rousseau genannt. Im 20. Jahrhundert war John Rawls der einflussreichste Vertreter mit seiner "Theorie der Gerechtigkeit". Doch in jüngster Zeit ist deutlich geworden, dass wir uns heute nicht mehr nur auf erwachsene Staatsbürger innerhalb eines Staates oder eines Landes beschränken können. Die Rechte künftiger Generationen müssen ebenso bedacht werden wie die Einbeziehung von Umwelt und Tieren oder sogar eine Überwindung des Nationalstaates im Hinblick auf globale Kooperation. - Eine neuere Position vertritt dabei die französische Philosophin Corine Pelluchon. Interessant wird ihre Theorie durch die Voraussetzung, dass für eine Neubestimmung des Verhältnisses zwischen Bürger und Regierung eine "Phänomenologie der Ernährung" ausschlaggebend ist. An zwei Abenden werden wir unter Berücksichtigung der klassischen Vertragstheorien Pelluchons Ansatz diskutieren.

Johannes Bucej M.A., Philosoph
Di., 30.11., 7.12., 2 x, 19.00 - 21.00 Uhr
Ortszentrum, Hofmarkweg 7, vhs-Raum 3


Kindertransporte 1938/39 - die Flucht jüdischer Kinder vor dem Holocaust und ihre Folgen
Die Geschichte der Kindertransporte gilt als eines der wenigen positiven Kapitel in der Holocaust-Forschung: über 10.000 unbegleitete jüdische Kinder und Jugendliche konnten 1938/39 nach Großbritannien oder Frankreich gerettet werden, weil ihre Eltern bereit waren, sich von ihnen zu trennen.
Die Kinder, zwischen zwei und 16 Jahren alt, wurden bei Privatfamilien oder in Internaten untergebracht, viele von ihnen emigrierten nach dem Krieg in die USA.
Die Rettung durch einen Kindertransport blieb dabei nicht ohne traumatische Folgen - die zwangsweise Trennung von den Eltern und die Entwurzelung aus dem gewohnten Leben hinterließen (emotionale) Spuren in der Biographie. Trotz allem gelang es aber den "Kindern" als Gruppe, diese Traumata zu überwinden und in der Regel überaus erfolgreiche Leben zu führen.
Der Vortag basiert auf zahlreichen Zeitzeugen-Interviews, die Lilly Maier mit amerikanischen Holocaust-Überlebenden geführt hat. Für ihre Forschung wurde sie von der Ludwig-Maximilians-Universität München mit dem "Forscherpreis 2014 für exzellente Studierende" ausgezeichnet.

Lilly Maier M.A., M.A., Historikerin
Di., 14.12., 1 x, 19.00 - 21.00 Uhr
Ortszentrum, Hofmarkweg 7, vhs-Raum 3


Gesellschaftliche Veränderungen durch die Corona- Krise und ihre Auswirkungen auf die psychische Gesundheit
Einschneidende Veränderungen durch Coronaerkrankungen und -maßnahmen haben allen gezeigt, wie fragil unser, als normal empfundenes, Leben und wie vulnerabel unser Selbstverständnis ist.
Der Mensch zeigt widersprüchliche Reaktionen auf Maßnahmen und Veränderungen. Er agiert egoistisch und selbstbezogen auf der einen und solidarisch und hilfsbereit auf der anderen Seite.
Wie das zu verstehen ist und welche Zukunftsszenarien sich daraus ergeben können, darum soll es in diesem zweistündigen Beitrag im Rahmen des Studium Generale gehen.

Anke von Skerst, BA Psychologie, Heilpraktikerin für Psychotherapie - tiefenpsychologisch fundiert
Di., 11.1., 1 x, 19.00 - 21.00 Uhr
Ortszentrum, Hofmarkweg 7, vhs-Raum 3


Raubkunst - Objekte im Spannungsfeld zwischen Recht, Verantwortung und Moral Zwischen 1933 und 1944 wurden durch die Nationalsozialisten über 600.000 Kunstschätze vor allem von jüdischen Familien, Galeristen und Sammlern gestohlen bzw. "NS-verfolgungsbedingt entzogen" oder als sog. Entartete Kunst aus Museen entfernt. Dieser Raub fand auf der Grundlage einer Vielzahl von gesetzlichen Regelungen und unter Beteiligung diverser Behörden und eigens dafür eingerichteten Institutionen statt. Und aus diesem Raub entwickelte sich ein florierender Kunsthandel, der dem NS-Regime dringend benötigte Devisen aus dem Ausland einbrachte. Spätestens seit dem Auftauchen des Schwabinger Kunstfundes und dem damit verbundenen Fall Cornelius Gurlitt ist die Diskussion um das Thema Raubkunst wieder in den Fokus der Öffentlichkeit gerückt. Diese Veranstaltung widmet sich dem daraus entstandenen spannenden ? und auch äußerst kontrovers geführten ? Diskurs und geht Fragen nach, in denen es u.a. um die Mechanismen des NS-Kunstraubes, um die schwierige Provenienzforschung, um die juristische Grundlage der Restitution und auch um moralische Fragen im Umgang mit diesen Kulturgütern gehen wird.

Stefan Müller M.A., Kunsthistoriker
Di., 18.1., 25.1., 2 x, 19.00 - 21.00 Uhr
Ortszentrum, Hofmarkweg 7, vhs-Raum 3


Joseph Beuys: Ist das Kunst oder kann das weg?
Im Mai 2021 hat sich der Geburtstag des Aktionskünstlers, Bildhauers, Zeichners und Kunstprofessors Joseph Beuys (1921 - 1986) zum einhundertsten Mal gejährt, das Jubiläum ist aber in der Corona-Pandemie etwas untergegangen. Natürlich zu Unrecht, denn Beuys ist einer der bedeutendsten Künstler der Moderne, zugleich aber auch einer, dessen Werke nur schwer zu verstehen sind und zu denen viele Menschen keinen Zugang finden - man denke nur an die Reinigung seiner mit Heftpflaster und Mullbinden versehenen Badewanne durch eine Putzfrau 1973 und die Entfernung seiner Fettecke in der Düsseldorfer Kunstakademie durch einen Hausmeister 1986. In diesem Vortrag soll ein Blick auf das Leben Joseph Beuys' geworfen und mögliche Wege zum Verständnis seines Werks aufgezeigt werden.

Stefan Müller M.A., Kunsthistoriker
Di., 1.2., 1 x, 19.00 - 21.00 Uhr
Ortszentrum, Hofmarkweg 7, vhs-Raum 3


Die Dozenten im 27. Semester am Dienstagabend:

Alfred Pfeuffer M.A., Kunsthistoriker
Caroline Morwinsky M.A., Britische und Amerikanische Literatur
Daniela Groth
Johannes Bucej M.A., Philosoph
Lilly Maier M.A., M.A., Historikerin
Anke von Skerst, BA Psychologie, Heilpraktikerin für Psychotherapie - tiefenpsychologisch fundiert
Stefan Müller M.A., Kunsthistoriker


Informationen:
ab Di. 5.10., 19.00 - 21.00 Uhr, 15x
max. 25 Teiln., EUR 125
Ortszentrum, Hofmarkweg 7, vhs-Raum 3


Alle Kurstermine:


Datum
05.10.2021
Uhrzeit
19:00 - 21:00 Uhr
Ort
Hofmarkweg 7, Ortszentrum, Hofmarkweg 7, vhs-Raum 3
Datum
12.10.2021
Uhrzeit
19:00 - 21:00 Uhr
Ort
Hofmarkweg 7, Ortszentrum, Hofmarkweg 7, vhs-Raum 3
Datum
19.10.2021
Uhrzeit
19:00 - 21:00 Uhr
Ort
Hofmarkweg 7, Ortszentrum, Hofmarkweg 7, vhs-Raum 3
Datum
26.10.2021
Uhrzeit
19:00 - 21:00 Uhr
Ort
Hofmarkweg 7, Ortszentrum, Hofmarkweg 7, vhs-Raum 3
Datum
09.11.2021
Uhrzeit
19:00 - 21:00 Uhr
Ort
Hofmarkweg 7, Ortszentrum, Hofmarkweg 7, vhs-Raum 3
Datum
16.11.2021
Uhrzeit
19:00 - 21:00 Uhr
Ort
Hofmarkweg 7, Ortszentrum, Hofmarkweg 7, vhs-Raum 3
Datum
23.11.2021
Uhrzeit
19:00 - 21:00 Uhr
Ort
Hofmarkweg 7, Ortszentrum, Hofmarkweg 7, vhs-Raum 3
Datum
30.11.2021
Uhrzeit
19:00 - 21:00 Uhr
Ort
Hofmarkweg 7, Ortszentrum, Hofmarkweg 7, vhs-Raum 3
Datum
07.12.2021
Uhrzeit
19:00 - 21:00 Uhr
Ort
Hofmarkweg 7, Ortszentrum, Hofmarkweg 7, vhs-Raum 3
Datum
14.12.2021
Uhrzeit
19:00 - 21:00 Uhr
Ort
Hofmarkweg 7, Ortszentrum, Hofmarkweg 7, vhs-Raum 3

Seite 1 von 2

Status: Anmeldung auf Warteliste

Kursnr.: F10002

Beginn: Di., 05.10.2021, 19:00 - 21:00 Uhr

Kursort: Ortszentrum, Hofmarkweg 7, vhs-Raum 3

Gebühr: 125,00 € (inkl. MwSt.)

Ortszentrum, vhs-Raum 3
Hofmarkweg 7
82008 Unterhaching

Datum
05.10.2021
Uhrzeit
19:00 - 21:00 Uhr
Ort
Hofmarkweg 7, Ortszentrum, Hofmarkweg 7, vhs-Raum 3
Datum
12.10.2021
Uhrzeit
19:00 - 21:00 Uhr
Ort
Hofmarkweg 7, Ortszentrum, Hofmarkweg 7, vhs-Raum 3
Datum
19.10.2021
Uhrzeit
19:00 - 21:00 Uhr
Ort
Hofmarkweg 7, Ortszentrum, Hofmarkweg 7, vhs-Raum 3
Datum
26.10.2021
Uhrzeit
19:00 - 21:00 Uhr
Ort
Hofmarkweg 7, Ortszentrum, Hofmarkweg 7, vhs-Raum 3
Datum
09.11.2021
Uhrzeit
19:00 - 21:00 Uhr
Ort
Hofmarkweg 7, Ortszentrum, Hofmarkweg 7, vhs-Raum 3
Datum
16.11.2021
Uhrzeit
19:00 - 21:00 Uhr
Ort
Hofmarkweg 7, Ortszentrum, Hofmarkweg 7, vhs-Raum 3
Datum
23.11.2021
Uhrzeit
19:00 - 21:00 Uhr
Ort
Hofmarkweg 7, Ortszentrum, Hofmarkweg 7, vhs-Raum 3
Datum
30.11.2021
Uhrzeit
19:00 - 21:00 Uhr
Ort
Hofmarkweg 7, Ortszentrum, Hofmarkweg 7, vhs-Raum 3
Datum
07.12.2021
Uhrzeit
19:00 - 21:00 Uhr
Ort
Hofmarkweg 7, Ortszentrum, Hofmarkweg 7, vhs-Raum 3
Datum
14.12.2021
Uhrzeit
19:00 - 21:00 Uhr
Ort
Hofmarkweg 7, Ortszentrum, Hofmarkweg 7, vhs-Raum 3

Seite 1 von 2



Volkshochschule Unterhaching e. V.

Jahnstraße 1, 82008 Unterhaching

Tel: 089 - 665 476 - 10
Fax: 089 - 665 476 - 20
E-Mail: info@vhs-unterhaching.de

Social-Media-Links

Facebook

Newsletter