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Die Münchner Möhlstraße als Zentrum jüdischen Lebens Online-Vortrag

Das Gebiet rund um die Möhlstraße in Bogenhausen entwickelte sich nach Kriegsende zu einem Zentrum jüdischen Lebens in Bayern und in Deutschland - die ehemalige "Hauptstadt der Bewegung" wurde zum Zentrum der Sche´erit ha-Pleta ("Rest der Geretteten").

Viele der prunkvollen Bogenhausener Villen unweit des Friedenengels hatten vor der "Machtergreifung" der Nationalsozialisten jüdischen Familien gehört, nach 1938 lebten hier SS-Größen wie Heinrich Himmler. Unmittelbar nach Kriegsende begannen die Amerikaner damit, die nun beschlagnahmten Gebäude an Hilfsorganisationen zu verteilen, deren Hauptklientel jüdische Holocaust-Überlebende waren. Sehr bald siedelten sich immer mehr humanitäre und kulturelle Einrichtungen in und um die Möhlstraße an: Es entstand eine jüdische Apotheke und ein jüdisches Krankenhaus, später dann auch eine Synagoge, ein jüdischer Kindergarten und eine jüdische Schule. Stadtbekannt wurde die Möhlstraße aber vor allem wegen des Schwarzmarkts, der wöchentlich tausende von Münchnern anzog.

Die Historikerin Lilly Maier stellt in einem Online-Vortrag mit vielen Bildern das bewegte Leben der Möhlstraße vor.


Alle Kurstermine:


Datum
09.12.2021
Uhrzeit
19:00 - 21:00 Uhr
Ort
Online mit Webex


Status: Plätze frei

Kursnr.: F11023

Beginn: Do., 09.12.2021, 19:00 - 21:00 Uhr

Kursort: Online-Vortrag

Gebühr: 8,00 € (inkl. MwSt.)

Zu diesem Kurs sind keine Orte verfügbar.

Datum
09.12.2021
Uhrzeit
19:00 - 21:00 Uhr
Ort
Online mit Webex


Lilly Maier an der vhs Unterhaching (Lilly Maier an der vhs Unterhaching)

Lilly Maier an der vhs Unterhaching (Lilly Maier an der vhs Unterhaching)


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