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Stadtspaziergang Möhlstraße - bewegte Münchner Geschichte von Jugenstilrepräsentation bis zur Organisation von Freiheit

Die Möhlstraße entstand als nobles Villengebiet auf dem Isarhochufer um 1900, bis hin zum historischen Dorfkern von Bogenhausen. Nach dem Krieg eröffneten Holocaust-Überlebende Hunderte kleine Geschäfte an der Möhlstraße, Symbolgegend für Freiheit und Schokolade, für den Schwarzmarkt für Nylonstrümpfe, Kaffeebohnen und Zigaretten. Ein bedeutendes Stück jüdischer Geschichte der Nachkriegsgeschichte der Stadt wurde hier geschrieben, obwohl die meisten DP auf der Durchreise erstmals wieder ein freies, jüdisches Leben kannten. Die meisten wollten nach Palästina, noch vor Gründung des Staates Israel, nach Australien oder in die USA. Hilfsorganisationen wurden in den intakten Villen an der Möhlstraße eingerichtet, häufig in Gebäuden von NS-Größen, die die jüdischen Bewohner aus ihren Villen vertrieben hatten.

Treffpunkt: Vor der Georgskirche, Bogenhausen, Bogenhauser Kirchpl. 1, 81675 München


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Status: Keine Anmeldung möglich

Kursnr.: K13116

Beginn: Fr., 21.06.2024, 16:00 - 18:00 Uhr

Kursort: Treffpunkt: vor der Georgskirche, Bogenhauser Kirchplatz 1

Gebühr: 15,00 €

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