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vhs-Kulturbus: Die größten Kunstschätze des Allgäus in Kempten und Ottobeuren

Kempten gilt als eine der ältesten Städte Deutschlands und hatte vom Mittelalter bis 1818 eine außergewöhnliche Struktur - sie war eine Doppelstadt, bestehend aus dem Fürststift Kempten und der Reichsstadt Kempten. Beide Städte hatten eine eigene Kirche, St. Lorenz im Fürststift und St. Mang in der Reichsstadt. Beim sogenannten "Großen Kauf" löste sich 1525 die Reichsstadt endgültig vom Fürstabt und wurde 1527 während der Reformation evangelisch, was innerhalb der Stadt oft zu heftigen Auseinandersetzungen führte.
Unsere Stadtführung kombiniert zwei der bedeutendsten Kemptener Attraktionen: Die Multivisionsshow in den mittelalterlichen Gemäuern der ehemaligen Erasmuskapelle im Untergrund der Reichsstadt, wo anschaulich die wechselvolle Geschichte der 2000-jährigen Stadt vom römischen Cambodunum bis zur heutigen Metropole des Allgäus erläutert wird. Der absolute Höhepunkt sind die Prunkräume der fürstäbtlichen Residenz in der früheren Stiftsstadt Kempten, die die größten Kunstschätze beherbergen. Die Residenz gilt als erste barocke Klosteranlage Deutschlands.

Das Benediktinerkloster Ottobeuren wurde 764 gegründet und 972 von Kaiser Otto I. zur Reichsabtei erhoben. Im Dreißigjährigen Krieg wurde das Kloster mehrfach beschädigt und geplündert. Nachdem das Kloster die Reichsunmittelbarkeit zurückgewann, begann die Abtei ab 1711 mit dem völligen Neubau der Klosteranlage im barocken Stil. Zuletzt wurde von 1737 bis 1766 eine große Klosterkirche erbaut. Sie zählt zu den bedeutendsten und überwältigendsten barocken Kleinodien Deutschlands. Im Rahmen der Säkularisation fiel das Kloster an Bayern. Der Konvent des Benediktinerklosters bestand jedoch weiter, da die Mönche in einem Trakt des Klosters wohnen bleiben durften. Andere Teile des Klosters wurden als Landgericht, Kaserne und für Wohnungen verwendet. Im Jahr 1834 wurde das Kloster unter König Ludwig I. als Priorat der Abtei St. Stephan in Augsburg neu gegründet, 1918 wurde es wieder selbständige Abtei. Als einziges der großen oberschwäbischen Barockklöster hat Ottobeuren somit eine auch durch die Säkularisation nicht unterbrochene klösterliche Tradition. Die Kirche erhielt 1926 von Papst Pius XI. den Ehrentitel Basilica minor. Die Kirche ist dem Heiligen Theodor Tiro und dem Märtyrer Alexander von Rom geweiht. Die Klosteranlage wird gegenwärtig außerdem als Museum, Schule und Fortbildungsstätte genutzt. Zum 1200-jährigen Jubiläum der Klostergründung wurden Kirche und Kloster 1964 umfassend renoviert.

Reiseverlauf:
Vormittags Führung in Kempten mit der fürstäbtlichen Residenz, anschließend Mittagessen.
Fahrt nach Ottobeuren mit Kirchen- und Museumsführung anschließend Besuch eines Cafes.

Fahrt mit dem Reisebus der Firma Burgmayr, Otterfing.

Die genauen Abfahrtszeiten im Hachinger Tal werden nach der Anmeldung bekanntgegeben.


Alle Kurstermine:


Datum
22.06.2024
Uhrzeit
07:00 - 19:00 Uhr
Ort
Treffpunkt in Unterhaching am KUBIZ


Status: Anmeldung auf Warteliste

Kursnr.: K13135

Beginn: Sa., 22.06.2024, 07:00 - 19:00 Uhr

Kursort: Treffpunkt in Unterhaching am KUBIZ

Gebühr: 84,00 €

Zu diesem Kurs sind keine Orte verfügbar.

Datum
22.06.2024
Uhrzeit
07:00 - 19:00 Uhr
Ort
Treffpunkt in Unterhaching am KUBIZ




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